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July 16 Deutsche Partnerkonferenz 2007Nachdem ich wohlbehalten in München angekommen und wieder in meinem Büro in Unterschleißheim sitze, ist die WPC für dieses Jahr auch für mich erledigt.
Als nächstes steht nun die Deutsche Partnerkonferenz 2007 an, die am 25. und 26. September in Düsseldorf stattfinden wird.
Weitere Informationen dazu finden sich unter http://www.microsoft.com/germany/partner/trainings/pk/default.mspx
Zusammenfassung Deutsche KeynoteHier nun die versprochene Zusammenfassung der deutschen Keynote, welche von Wolfgang Brehm, Hans Stettmeier und Robert Helgerth gehalten wurde.
Auch in Deutschland war das Fiskaljahr 2007 sehr erfolgreich.
Interessant war die Vorstellung der Scorecard für die GmbH für das Fiskaljahr 2008. Abgesehen von reinen Umsatzzielen gehört auch die Verbesserung der Partner- und Kundenzufriedenheit zu den Zielen.
Ausführlich ging Herr Helgerth auf das Thema "gebrauchte Software" ein. Hier wurde klar angekündigt, dass Microsoft seine rechtlichen Ansprüche mit allen Mitteln durchsetzen wird.
Dann wurde das neue Team von Herrn Helgerth für Deutschland vorgestellt. Hier hat es einige Änderungen gegeben. So geht zum Beispiel Werner Leibrandt nach Österreich. Wer sein Nachfolger wird, ist noch nicht klar.
Als nächstes ging Wolfgang Brehm auf die Partnerstruktur in Deutschland ein. Derzeit sind ca. 800 Gold Certified und 1400 Certified Partner in Deutschland aktiv. Mit diesen Zahlen ist man bei Microsoft recht zufrieden. So soll vor allem die Qualität gesteigert werden und in bestimmten Bereichen ist man konkret auf der Suche nach neuen Partnern. Folgende Ziele wurden genannt:
Search: Von 0 auf 8
Unified Communications: Von 51 auf 133
System Management: Von 33 auf 53
Security: Von 59 auf 79
Hier kann man also ganz gut ablesen, in welchen Bereichen Microsoft investieren wird und welche Themen man in den nächsten 12 Monaten priorisiert.
Als nächstes ging Wolfgang Brehm auf das neue Tool MS Employ ein. Über diese aus Frankreich importierte Plattform sollen zukünftig Mitarbeiter an Microsoft Partner vermittelt werden. Das ganze geht im September live.
Wer in den letzten Wochen auf dem Partnerportal war, sollte das neue Design bereits gesehen haben. Die deutsche Struktur wurde der amerikanischen angeglichen und ist jetzt deutlich übersichtlicher. Hier wird dann auch die in der Keynote von Allison Watson angekündigte Partner Scorecard integriert.
Sehr begrüßt wurde die Ankündigung, dass Deutschland als erstes Land weltweit soweit möglich in jeder Anzeige zukünftig den Satz "Wenden Sie sich an einen Gold Certified Partner in Ihrer Nähe" integrieren wird. Dadurch soll die Bedeutung der Zertifizierung gesteigert werden. Auch die Zahl der Zugriffe auf den Solution Finder, der zukünftig Marketplace heißen wird, soll so erhöht werden. Schon jetzt ist ein starker Zuwachs bei den über diese Plattform vermittelten Anfragen zu spüren. Um so verwunderlicher ist es, dass erst 47 % der Gold Certified und gar nur 17 % der Certified Partner eine Lösung hinterlegt haben.
Hans Stettmeier bedankte sich vor allem dafür, dass die Zusammenarbeit zwischen Partnern und Microsoft im Bereich der Enterprise Product Group in Deutschland so gut funktioniert, dass Deutschland einen Preis dafür gewonnen hat, dass hier die Transparenz bei den Verkaufschanchen weltweit am höchsten ist.
Alle drei Redner versprachen auf Nachfrage, die von den Partnern als künstlich empfundene Grenze zwischen EPG und SMS&P weiter aufzuweichen. Hier bin ich besonders gespannt, ob das gelingen wird, da wir als Partner in beiden Bereichen unterwegs sind.
Leider liegt mir der Vortrag zu dieser Keynote noch nicht vor. Eventuell werde ich diesen Artikel daher noch ergänzen.
July 13 Partnerkonferenz 2008Wer dieses Jahr dabei war oder vielleicht durch die virtuelle WPC Lust bekommen hat, sollte sich den 8. bis 10. Juli 2008 vormerken. Dann wird aller Voraussicht nach die nächste Konferenz stattfinden. Derzeit schwankt Microsoft noch zwischen zwei Städten, die beide ein Geheimnis sind.
Und wie bereits in einem der ersten Einträge angemerkt: Es lohnt sich, bereits 1-2 Tage früher anzureisen und 1-2 Tage hintern anzuhängen. Partner CelebrationDie Partner Celebration zum Abschluss der WPC war eine der besten seit einigen Jahren. Im Coors Field (Baseball) wurden diverse Stationen aufgebaut. An jeder gab es andere Unterhaltung und Essen.
Im Gegensatz zu den Jahren davor, gab es keine bekannte Band. Dafür gab es gleich drei Cover Bands, die Neil Diamond, ABBA und U2 spielten. Das Konzept ging voll auf.
War Neil Diamond noch ein wenig langweilig, legten ABBA gleich richtig los. U2 brachte dann das Publikum wirklich zum Kochen. Sehr viele Partner bleiben bis zum Schluss, die Simmung war gut und die Band durfte sogar bis 10:10 spielen. Normalerweise kommt bei diesen Events der Rausschmiss immer sehr pünktlich.
Danach gab es noch ein beeindruckendes Feuerwerk und das war es. Deutsche Keynote - Stay TunedÜber die extrem gut gelungene Deutsche Keynote werde ich den nächsten Tagen bloggen. Zum einen möchte ich mir die Folien vorher noch in Ruhe ansehen. Zum anderen muss ich jetzt los auf die Party. Keynotes 3. Tag - Kevin TurnerZususagen als Klammer beendetet Kevin Turner die Reihe der Keynotes, nachdem er die Konferenz am ersten Tag mit eröffnet hatte.
Nachdem ich bei seinem ersten Auftritt im letzten Jahr noch etwas skeptisch war, muss ich sagen, dass mir seine Präsentationen in diesem Jahr sowohl vom Inhalt als auch von der Art her sehr gut gefallen haben.
In dieser Präsentation ging er vor allem auf die Bereiche ein, bei denen Veränderungsmöglichkeiten identifiziert wurden. Das Thema Lizenzen war hier bereits im letzten Jahr ein wichtiges Thema. Hier konnte Kevin große Fortschritte vermelden. So wurde die Zahl der Lizenzprogramm von 107 auf 26 reduziert. Eine weitere Reduzierung ist für das kommende Fiskaljahr geplant. Auch die Abwicklung wurde beschleunigt, so dass bei Verträgen nur noch eine statt 13 Unterschriften benötigt werden. Die Verträge wurden um 25 bis 50 % im Umfang reduziert. Und die Lizensierung im Zeitalter der Virtualisierung und von Multi-Core Prozessoren wurde vereinfacht.
Um es den Partner leichter zu machen, das richtige Lizenzprogramm für die Kunden zu finden, wird es ein LicenseWise genanntes Tool geben.
Als nächstes ging Kevin auf die Themen ein, nach denen Partner in den Umfragen immer wieder fragen.
1. Mangelnde Fachkräfte: Auch Microsoft ist in seinem Wachstum gehemmt, weil es zuwenig qualifiziertes Personal gibt. Die Partner wurden aufgerufen, hier an der Lösung zu arbeiten und nicht einfach nur zu warten, dass plötzlich neues Personal auftaucht. Microsoft wird hier durch verstärktes Training, kostenlose Testexamen, Discount Vouchern für die Microsoft Prüfungen in ungegrenzter Menge und mit weiteren Maßnahmen unterstützen.
2. Nimmt Microsoft die Partner mit auf die Reise in die Welt von Software + Services? Natürlich war die Antwort "Ja". Kevin betonte erneut, dass die Änderungen kommen werden und diese sicher nicht leicht werden. Und er bestätigte offen, meinen bereits geäußerten Eindruck, dass Microsoft vor einem Jahr selber noch nicht wusste, wie sich die Sache entwickeln wird und wie man Partner einbinden kann. In diesem Jahr ist man sehr viel weiter, aber man wird auch weiterhin daran arbeiten, da sich das Thema einfach noch zu schnell verändert.
3. Was hält Microsoft vom Google Partner Ecosystem? Die Antwort war recht kurz, denn Microsoft sieht lediglich beim Anzeigengeschäft gewisse Partneraktivitäten. Kevin betonte dann wieder die Besonderheit der Partner, dass diese absolut der Grund für den Erfolg von Microsoft sind und dass für jeden Dollar, den MS umsetzt, Partner 14 bis 22 Dollar Umsatz machen.
4. Einfluss auf öffentliche Prozesse: Hier rief Kevin alle Partner auf, Microsoft zu unterstützen, damit Open XML als Standard in den entsprechenden Institutionen anerkannt wird. Dazu kann man unter www.openxmlcommunity.org eine entsprechende Petition unterschreiben. Das ist sicher eine sinvolle Sache, um als Microsoft Partner zu zeigen, dass Offenheit eben nicht bedeutet, dass es nur einen Standard gibt.
Dann fasste Kevin nochmals seine drei wichtigen Messages zusammen:
1. Execution - Sell, sell, sell
2. Compete to Win
3. Klare Zusage, gemeinsam mit Partnern zu gewinnen
Wie schon im letzten Jahr endeten die Keynotes mit einigen sehr emotionalen Minuten. Kevin erinnerte uns alle daran, dass wir vor lauter Arbeit auch immer sehen sollen, wie wir mit Technologie anderen helfen können. Als Beispiel wurde ein Video von Logan gezeigt, die nach einem Herzinfarkt in sehr jungen Jahren eine Schädigung des Gehirns erlitt. Statt zu resignieren hat sie jedoch ein eigenes Modemagazin gegründet, um trotz ihrer Behinderung zu arbeiten und ihre Träume zu verwirklichen. Unter www.loganmagazine.com finden sich die Details und ich hoffe, das wirklich beeindruckende Video von Logan wird ebenfalls online gestellt.
Als dann nach dem Video Logan und ihre Mutter live auf die Bühne kamen, gab es im Saal Standing Ovations und den größten Applaus der ganzen Konferenz.
Keynotes 3. Tag - The A ListWer es bis zum Ende der Keynote von Simon Witts noch nicht aus dem Bett geschafft hatte, hat leider die amüsanteste und "coolste" Keynote der Konferenz verpasst.
Zunächst gab es ein recht witziges Video mit Allison Watson als Agentin in der Hauptrolle. In dem Video ging es um das Geheimniss von Allison Watson. Natürlich wurden die Bösen am Ende besiegt und das Geheimnis gelüftet: Die Partner sind das Geheimnis.
Es folgte die A List, also Allisons Liste besonders cooler Dinge der Konferenz.
Als erstes zeigte ihr Sohn in einer Videoeinspielung das digitale zuhause der Familie Watson. Hier spielten natürlich die Media Center Funktionen von Vista und die xbox 360 die Hauptrolle.
Als nächstes wurden die neuen Aktitivitäten von Microsoft im Bereich Auto vorgestellt. Neben einer Sprachwahl für das Telefon, die auch problemlos mit verschiedenen Stimmen funktionierte, ging es auch um Musik im Auto. Dass man MP3-Player wie den Zune im Auto anschliessen kann ist ja keine Sensation mehr. Allerdings scheint die neue Plattform von Microsoft gesprochene Titel wie "Velocity" zu erkennen und kann dann genau diesen Titel vom MP3 Player spielen. Das ist natürlich ein Schritt weiter als die heute mögliche Suche über die per Tasten zu bedienende Bordelektronik. Das ganze wurde in einem Lincoln gezeigt. Ob es das System auch von deutschen Herstellern geben wird, wurde leider nicht gesagt. Denn der Lincoln war zwar sehr beeindruckend, ist aber für deutsche Straßen doch etwas unhandlich und bei unseren Spritpreisen sicher viel zu durstig.
Für Partner, die auf dieser Plattform aufsetzen möchten, wird es in 2008 das entsprechende SDK geben.
Sicherlich um auf das iPhone zu reagieren, wurden der HTC Touch gezeigt. Er hat auch eine mit dem Finger zu bedienende Oberfläche, die aber nur ein Aufsatz auf das bekannte Windows Mobile 6 ist. Die Begeisterung für das Gerät kann ich, genau wie beim iPhone, nicht nachvollziehen. Ich brauche einfach eine Tastatur, damit ich unterwegs mailen und seit neuestem auch bloggen kann. Die anderen Anwendungen wir Navigation oder Adresssuche waren für uns Europäer doch sehr old school.
Zumindest für mich auch nicht besonders spannend war die nächste Unified Communications Demo. Aber da viele die Office RoundTable-Kamera noch nicht live gesehen hatte, hatte dieses Segment sicher seine Berechtigung. Der Vortragende der Session zeigte die Live Meeting Funktionen von Office Communications Server 2007 und natürlich auch die RoundTable Kamera.
Als nächstes beeindruckte ein Mitarbeiter aus dem Bereich "Livelabs" die Zuschauer mit einer Demo, in der alle Seiten einer Tageszeitung auf einem Bildschirm zu sehen waren. Durch rasend schnelles zoommen konnte man bis auf das kleinste Detail einzelner Seiten zugreifen. Das ist schwer zu beschreiben. Am besten einfach das Video ansehen. Cool ist es auf jeden Fall. Dahinter steckt Sea Dragon, eine Firma, die MS vor einiger Zeit gekauft hat. Die Lösung wird Teil der nächsten Version von Silverlight.
Auch Photosynth war beeindruckend, welches aus unzähligen Photos eines Gebäudes automatisch eine sehr deatillierte 3 D Ansicht erstellt. So kann man im Web einfach beliebig viele Photos vom Münchner Rathaus sammeln und aus diesen dann das 3 D Modell rechnen lassen. Als Anwendung wurde ein virtueller Rundgang durch eine Küchenausstellung gezeigt, die den Namen wirklich verdient hat. Auch hier gilt: Ansehen!
Den Abschluss machte eine Präsentation von Microsoft Surface, ein Thema, zu dem ich bereits gebloggt hatte.
Die A List war eine sehr schöne Idee, denn mit dem starken Fokus auf das Business, kommt die coole Technologie in den Keynotes inzwischen fast ein wenig kurz.
Keynotes 3. Tag - Simon WittsBei der ersten Keynote des Tages von Simon Witts, zuständig für das Enterprise Business, merkte man an den vielen leeren Plätzen, dass die Anstrengungen der Konferenz nach und nach die Teilnehmer überfordern.
Zumindest was Simon angeht, haben die Teilnehmer nicht wirklich viel verpasst. Auch er betonte die extrem guten Zahlen aus dem letzten Jahr. Nach 10 % in FY06, waren es wohl 15 % in FY07 (oder mehr) und für FY08 sind nun 20 % das Ziel. Das wären 3 Milliarden USD mehr, wobei der Markt an sich nur 7 % wächst. Agressive Ziele also auch hier.
Simon verbrachte den Rest der Keynote damit, um zu sagen, dass die Gelegenheit günstig ist und das Ziel erreichbar. Man müsse dem Kunden die richtige Story erzählen und dann mit dem richtigen Vertriebs- und Partneransatz dafür sorgen, dass auch der Rubel rollt.
Im Enterprise Sektor soll das vor allem dadurch geschehen, dass man die Lücke zwischen den Prozessen und den Menschen schließt. Letztendlich geht es auch hier wieder darum, die sehr strukturierten Geschäftsprozesse im Hintergrund mit den oft unstrukturierten Prozessen im täglichen Geschäft zu kombinieren. Office System als Frontend für die Prozesse ist die Lösung.
Auch in dieser Sitzung wurden Mitbewerber klar genannt. Neu war salesforce.com, die MS mit CRM Live direkt angreift. Auch EMC war bisher nicht aufgetaucht.
Mit den meisten Mitbewerbern arbeitet Microsoft jedoch in den meisten Bereich eng zusammen. Lediglich Oracle, IBM, Google und Linux wurden gennant als "Unternehmen", mit denen man auf breiter Front im Wettbewerb steht.
Als "hot areas", also gute Gelegenheiten für das Geschäft, wurden gennant:
CRM und Business-Anwendungen
Echte Service-orientierte Architekturen (SOA), Business Integration und benutzerfreundliche Oberflächen
Identity and Access, Virtualisierung, Unified Communications
Erneut wurde die Bedeutung der Partner Business Plane und der Partner Sales Pläne sowie des Solution Finders betont.
Keynotes 3. Tag - Maria MartinezMaria Martinez hat vor ca. einem Jahr den Bereich Services übernommen. Da wir oft mit den diversen MS Services in Kontakt kommen, war ich sehr auf ihre Aussagen gespannt.
Maria betonte zunächst, dass sie an dem aktuellen 3 Jahres Plan nichts ändern werde und auch an der grundsätzlichen Vorgehensweise und Strategie.
Auch sie greift bei ihren Entscheidungen auf ein Partner Advisory Council zurück.
Ihr Bereich teilt sich in vier Bereiche:
Gemeinsamer Verkauf und Services für den Kunden
Microsoft Partner Advantage
Partner Strategy Consultants (PSC)
Die Support Organisation
Immer ein kritisches Thema sind die Consulting Services für Partner, da man bei aller Partnerschaft auch immer wieder in direktem Wettbewerb steht. 37 % aller MCS Projekte fallen in die Kategorie "Move and Make Market". Hier geht es darum, neue Technologien in den Markt zu bringen und so den Weg für weitere Projekte zu ebnen. Somit bleiben 63 % Projekte übrig, die deswegen von MCS angegangen werden, weil der Kunde unbedingt Microsoft im Projekt haben möchte. Leider dürfte nicht in jedem Fall wirklich der Kunde einen Einsatz gefordert haben. Es kommt halt immer wieder vor, dass der Kunde zu dieser Einstellung überredet wird, was den Partnern schadet, die eigentlich das Projekt hätten machen können.
So wird es wohl auch in Zukunft für die Partner eine "friendly coopetition" geben, von denen Microsoft im Bezug auf andere Mittbewerber so gerne spricht. Manchmal arbeitet man perfekt und in Harmonie zusammen an einem Projekt und manchmal steht man leider im direkten Wettbewerb beim gleichen Kunden um das gleiche Projekt.
Insgesamt werden 41 % der Services mit und durch die Partner erbracht. Hier habe ich eine klare Aussage vermisst, dass Maria versuchen wird, diesen Anteil weiter zu steigern.
Insgesamt gesehen, soll der Consulting Markt bis 2010 um 20 % wachsen.
Neu im Bereich Consulting ist die Formalisierung der Service Lines. Dadurch möchte MCS verständlicher und vorhersehbarer agieren. Gleichzeitig stimmt man sich so mit den Prioritäten im Verkauf ab.
Die Service Lines wurden nicht einzeln vorgestellt, aber sie werden alle mit SL abgekürzt. Als Partner im Services Umfeld sollte man also einen Blick auf die Keynote werfen, damit man zukünftig mit SL1 (Architektur und Planung) oder SL 7 (Support und Helpdesk) auch etwas anfangen kann. Gerade im Bereich SL7 nimmt übrigens die Zufriedenheit bei Partnern und Kunden konstant zu.
Für viele Partner und auch für die Mitarbeiter von Microsoft ist es nicht transparent, warum die Services von MS wann mit welchem Partner arbeiten und warum. Deswegen möchte Maria erstmalig einen formalisierten Auswahlprozess implementieren, über den definiert wird, mit welchen Partnern Microsoft in den Bereichen EPG und SMS&P zusammen arbeiten wird. Leider gab es zu diesem sehr wichtigen Punkt keine weiteren Details. Es bleibt die Hoffnung, dass hier ein Prozess entsteht, der den Anforderungen der Praxis entspricht. Ansonsten gibt es in diesem FY einen Piloten, um den Transfer von Know How an die Partner auszubauen. Auch hier gab es keine Details. Gut zu hören war, dass zum aller ersten Mal die Zufriedenheit der Partner auf der Scorecard für die Services Mitarbeiter auftaucht. Hier wird es auch einen neuen Umfrageprozess geben, um diese Zufriedenheit gezielt zu messen. Als Partner begrüße ich diesen Schritt sehr. Zusammenfassend gesagt ist Maria "super-excited" über ihre neue Rolle.
Unified Communications GeräteIn der Partner Expo habe ich heute auch eine Ausstellung zahlreicher Hardware-Produkte entdeckt, die als Endgeräte für den Office Communications Server 2007 dienen werden. Hatte ich schon erwähnt, dass Unified Communications mein Lieblingsthema ist?
Auf jeden Fall habe ich gleich mal ein paar Photos online gestellt, denn bisher hatte ich nur vereinzelt das eine oder andere Gerät in der Hand. Auch eine RoundTable Kamera, die Teil der heutigen Keynote von Allison war, stand in der Ausstellung. Deutscher Education AbendGestern hatte ich das Vergnügen, am deutschen Education Meeting und dem anschließenden Abendessen teilnehmen zu dürfen.
Der Education Sektor ist relativ neu für uns, da wir traditionell auf den Enterprise Sektor fokussieren.
Aber dank unserer Zusammenarbeit mit Prof. Vogl von der TU München haben wir uns im Bereich Windows für Wissenschaft engagiert und sind als infoWAN so nun auch im Bereich Education aktiv.
Während der Präsentationen habe ich gelernt, dass es neben allen Unterschieden auch einige Gemeinsamkeiten gibt. So ist auch für Education die Infratstrukturoptimierung ein wichtiges Thema. Gleiches gilt für Software + Services, wobei es hier im Bereich von Live speziell auf Bildungseinrichtungen angepasste Komponenten gab.
Der Abend endetet mit einem sehr netten Dinner, an dem auch diverse Manager aus Redmond teilnahmen. Auch wenn ich mich wiederhole: Hier hat Microsoft wieder bewiesen, dass man sich für die Belange der Partner auch auf der regionalen Ebene interssiert und dass der Zugang auch zum Senior Management unkompliziert möglich ist.
Partner CelebrationHeute ist die Partner Celebration auf dem Coors Field. Diese sollte dieses Jahr wieder gut werden, mit insgesamt drei verschiedenen Cover Bands. Photos gibt es dann Morgen. July 11 Microsoft SurfaceEines meiner persoenlichen Highlights auf der Konferenz in der Ausstellung ist Microsoft Surface. Hier in Denver kann man die Geraete als Partner erstmals in groesserer Anzahl sehen. Der Stand ist immer sehr umlagert, aber das Warten lohnt sich.
Ich habe ein paar Photos von den wirklich coolen Tischen mit der Touchscreen-Oberflaeche in das Blog gestellt, aber letztendlich muss man sich das einfach Live ansehen, um das ganze zu verstehen. Als Ersatz kann ich sonst das Demovideo von vor einigen Wochen empfehlen.
Keynotes am Mittwoch / Andy LeesAuf die 2. Keynote hatte ich mich besonders gefreut. Zum einen mag ich Andy Lees als Redner, zum anderen sind Server und Tools auch persoenlich fuer mich interessant.
Um auch andere Partner davon zu ueberzeugen, begann die Keynote mit dem Hinweis, wie cool Server and Tools sind.
Das zeigt sich auch im Partnerprogramm. So ist zum Beispiel die Zahl der Partner mit der Advanced Infrastructure Kompetenz um 23 % gewachsen im letzten Jahr. Das ist natuerlich ein schoner Erfolg fuer Microsoft, der sich auch in anderen Kompetenzen zeigt. Als Partner in genau dieser Kompetenz sieht man das natuerlich auch mit einem weinenden Auge.
Doch auch der Markt an sich waechst. Die Zuwaechse beim Windows Server lagen im Jahresvergleich bei 15 %. Windows Server haben bei den Stueckzahlen einen Anteil von 69 % erreicht. Und zum ersten Mal liegt die Zuwachsrate von Windows ueber der von Linux, was auf weiter steigende Anteile schliessen laesst. Und nach einer Studie sind vor allem die Partner, die nicht einfach nur Windows sondern Advanced Infrastruktur machen am Ende deutlich profitabler, als die Linux-Partner.
Im Bereich System Management ist Microsoft in der Liste der Top-Hersteller von Platz 8 auf Platz 4 vorgerueckt.
Und im Security Bereich wurde MS vom Stand weg mit den ForeFront Produkten in den Magic Quadrant von Gartner aufgenommen und gut bewertet.
Nach wie vor geben Unternehmen 70 % der IT Kosten fuer die Bewahrung des Vorhandenen aus. Nur 30 % fliessen in Innovationen, die das Business an sich weiter bringen. Daher hat auch Andy nochmal die Dynamic System Initiative aufgegriffen und die Infrastrukturoptimierung erklaert. Das war mir an dieser Stelle dann doch eine Wiederholung zuviel, da dieses Thema den Partner nun schon seit 1 bis 2 Jahren konstant praesentiert wird.
Andy beschraenkte sich dann im Folgenden auf Core IO und verwies fuer die anderen beiden Bereiche auf andere Keynote Speaker.
Als naechstes gab es eine kurze Demo von Windows Server 2008. Der Fokus lag hier auf dem Bereich der Virtualisierung.
Grundlage ist die neue Server Core Rolle, bei der Windows komplett ohne grafisches Oberflaeche laeuft. Dadurch werden viele Ressourcen gespart, die dann fuer virtuele Maschinen zur Verfuegung stehen. Die Virtualisierung an sich wird in den Server eingebaut und kann dann sowohl 32 als auch 64 Bit Windows oder auch Linux als Gast-Betriebssystem unterstuetzen. Die virtuellen Maschinen koennen, entsprechende echte Hardware vorausgesetzt auch mit sehr viel RAM ausgestattet werden. Hier bietet Microsoft derzeit die groesstmoegliche Zuteilund aller Virtualisierungsloesungen.
Um das ganze zu managen kommt der bereits verfuegbare System Center Virtual Machine Manager zum Einsatz. Mit dem ist es auch einfach moeglich, eine physikalische Maschine oder eine unter VMWare erstellte VM auf die Microsoft Technologie zu schieben. Dieser Vorgang wird sich auch ueber Powershell automatisieren lassen, um grosse Mengen schnell und einfach konvertieren zu koennen.
Dann erklaerte Andy recht ausfuerhlich, wie man virtuelle Maschinen zwischen physikalischer Hardware verschieben kann. Da gerade hier einige Unterschied im Ansatz gegenueber VMWare von Bedeutung sind, die in der Presse derzeit nicht klar dargestellt wuerden, nahm dieser Teil breiten Raum ein. Wen die Details interessieren, der sollte sich die Keynote ansehen, denn die Erklaerung und die Logik von Microsoft dahinter war wirklich sehr gut und verstaendlich. Zu den Highlights gehoert zukuenftig auch Geoclustering und natuerlich die Tatsache, dass die Technologien bei Microsoft nicht scheibchenweise Extra kosten.
Um zu zeigen, dass Windows Server 2008 schon sehr weit ist, wurde heute bekannt gegeben, dass die gesamte microsoft.com Seite bereits unter dem neuen Betriebssystem laeuft. Die Beta wurde auf der Konferenz verteilt und man kann sie auch downloaden.
Der Launchtermin zum 27.2.08 wurde erneut bestaetigt.
Im zweiten Teil ging es um das Zusammenwachsen von Security und Management, ein Thema das Microsoft mit den Bereichen ForeFront, ISA, IAG und System Center vorantreibt. In einer guten Demo wurde gezeigt, wie die Kombination aus IAG und ISA z.B. erkennen kann, ob ein Benutzer aus einer ungesicherten Maschine aus dem Internetcafe oder einem gesicherten, firmeneigenen Laptop erfolgt. In Abhaengigkeit davon verhalten sich Anwendungen wie SharePoint anders. So kann der User in der unsichern Umgebung zwar Dateien herunter laden, aber keine Uploads taetigen.
Auch hier moechte ich auf das Video mit der Demo verweisen, weil es wieder einen guten Ueberblick gibt. Die Keynote endete mit der Aufforderung "Ride the Dynamic IT Wave", was konkret die folgenden drei Aufforderungen an die Partner enthielt: 1. Beteiligt Euch am Launch im Februar, der alles Dagewesene in den Schatten stellen wird. 2. Erweitert Eure Kompetenzen und Spezialisierungen. 3. Verkauft die Produkte aus dem Bereich Core IO und Application Plattform. Diesen drei Aufforderungen werden wir sicher gerne nachkommen, wobei man wie immer abwarten muss, wie eine solche gross angelegte, weltweite Kampagne wie der Launch dann in den Regionen umgesetzt wird. Insgesamt fand ich die Keynote etwas durchwachsen, aber wie gesagt, die Demos waren sehr gut. Und letztendlich ist durch die Verschiebung von Windows Server 2008 auch kein wirkliches Highlight im Bereich der fertigen Produkte vorhanden gewesen. So, die restlichen Keynotes habe ich mir gespart. Zum einen wollte ich mir nicht wieder die ganze Mittagspause und die Nacht fuer dieses Blog um die Ohren schlagen. Zum anderen sind Application Plattform, Developer und Dynamics nicht wirklich meine Schwerpunkte.
Keynotes am Mittwoch / Allison WatsonAuch der 2. Tag wurde von Allison Watson eroeffnet. Nachdem es gestern schon nach den Keynotes einige Diskussionen gab, ob denn in der Software plus Services Strategie wirklich Platz fuer Partner ist, betonte Allison, dass es sich eigentlich um eine Software plus Services plus Partner Strategie handelt.
Zum einen wird das Feedback aus dem Live Partner Advisory Council ernst genommen. Zum anderen gibt es fuer jedes neue Angebot in diesem Umfeld einen genau definierten Prozess. Zunaechst wird ueberlegt, ob die Loesung beim Kunden, beim Partner oder von Microsoft gehostet werden soll oder eine Kombination davon. Dann geht es in 4 Schritten weiter:
Geschaefsmodell
Wie kann man Geld verdienen
Vertragsbedingungen
Vermarktung
Als Beispiel wie das aussehen kann, wurde ein Video vom Partner Nitrosell gezeigt, welcher eine Online Ecommerce-Erweiterung fuer Dynamics anbietet.
Fuer mich bestaetigt sich so der Eindruck von gestern, dass Microsoft im Laufe des letzten Jahrs wirklich ein tragbares Modell fuer die neue Welt entwickelt hat.
Ein anderes wichtiges Thema fuer Allison sind Tools und die Profitabilitaet der Partner. Hier wird es einen neuen Blue Print geben, der es dem Partner hilft, die Werte festzulegen, mit denen er den Erfolg seines Geschaefts messen kann.
Auch der Solution Finder macht sich gut. Inzwischen haben 15.000 Partner ihre Loesungen eingetragen und im letzten FY wurden 1.8 Millionen Suchanfragen von Kunden bearbeitet.
Microsoft wird weiter in erfolgreiche Tools investieren, wie die Kundenzufriedenheitsumfrage, die Infrastrukturoptimierungskampagnen und Schulungen sowie in den Demo Showcase, der inzwischen in der Version 3 vorliegt und 22 Szenarien unterstuetzt.
Expo Market Place ReceptionKleiner Tipp für heute Abend: Die Expo Marketplace Reception. Dort gibt es Getränke und Häppchen in der Ausstellungsfläche. Ausßerdem sind die Aussteller dann immer besonders großzügig.
Und die Award Verleihung gilt, wenn man nicht nominiert ist, als die deutlich fadere Veranstaltung. July 10 Expo HallNach den Keynotes und vor diversen Meetings, Empfängen und Abendessen (hier einfach mal morgen die Photos vom Denver Size Steak + Lobster ansehen, die es gemeinsam als ein Gang gab) hatte ich auch die Gelegenheit für einen ersten Rundgang in der Expo Hall. Hier sind neben den Microsoft Ständen auch haufenweise Partner zu finden, die Produkte und Lösungen im Microsoft Ecosystem anbieten.
Für mich ist dieser Rundgang immer ein Highlight. Zum einen sind an den Microsoft Ständen sehr häufig echte Experten zum jeweiligen Thema direkt aus Redmond verfügbar. So bekommt man hier schnell und unkompliziert kompetente Antworten auf seine Fragen.
Zum anderen sind die vielen Partner ein schöner Gradmesser, wohin sich das Business gerade entwickelt. Ich habe auf diesen Konferenzen schon häufiger Firmen entdeckt, von denen man in Europa vorher noch nicht etwas gehört hatte, die aber durchaus für meine Firma infoWAN interessante Dinge im Angebot hatten. Aus einigen dieser Gespräche haben sich dann auch langfristig profitable Geschäftsbeziehungen entwickelt.
Sehr beeindruckt war ich auch vom relative großen IAMCP Stand, an dem man sich über die neuen Aktivitäten zur Vernetzung der Partner untereinander informieren kann. Gleich neben diesem Stand ist übrigens der von Voices for Innovation, die andere Plattform für Partner, die in den heutigen Keynotes erwähnt wurde.
Und auch wenn ich mich wie jedes Jahr frage, wie ich den ganzen Kram eigentlich nach Hause bringe, macht es natürlich auch Spaß, dass eine oder andere Geschenk abzugreifen oder an den Gewinnspielen teilzunehmen. Sehr sinnvoll verknüpfen kann man das im Microsoft Partner Bereich, in dem man einen virtuellen Gipfel erklimmen kann, dabei viel über das Partnerprogramm lernt und am Ende auch schöne Preise gewinnen kann. Mitmachen lohnt sich, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Fotos von unterwegsDa ich in Denver mit einem Windows Mobile 6 Gerät unterwegs bin, habe ich sehr einfach die Möglichkeit, Bilder spontan auf meinen Space zu laden. Aber bitte nicht wundern, wenn in diesem Album Bilder landen, die nicht immer von bester Qualität sind und die nicht kommentiert sind. Vielleicht hole ich das nach der Konferenz noch nach. Rod Beckström - Session Empfehlung für MittwochBei dem umfangreichen Angebot an Breaktout Sessions ist es schier unmöglich, einzelne hervorzuheben. Zu umfangreich ist das Programm und zu unterschiedlich die Zielgruppen.
Trotzdem möchte in an dieser Stelle zwei Sessions empfehlen und zwar die von Rod Beckström. Ich durfte seine Präsentation vor einigen Wochen auf einer Konferenz in Tokio sehen und war sofort begeistert.
Als Co-Autor von "The Starfish and the Spider" hat er ein theoretisches Konzept entwickelt, um die neuen Organisationsstrukturen und deren Auswirkungen im Zeitalter des Internets und Web 2.0 zu erklären. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen bietet er eine sehr unterhaltsame und anregende Präsentation.
Das ganze vertieft er in einer weiteren Session "Passion Networking", in dem er erläutert, wie die Passion für bestimmte Dinge Menschen zu Netzwerken zusammen bringt. Ihr Potential - Unser Antrieb ist, wie auch heute in den Keynotes wieder klar wurde, nicht umsonst das Motto von Microsoft. |
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