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    July 10

    Keynotes Dienstag Teil 2

    Nach der Pause gingen die Keynotes weiter
     
    Chris Capossela betonte die Bedeutung von Office 2007 und SharePoint. Einen großen Fokus legt Microsoft hier im nächsten Jahr auf Corporate Search, einem Markt, dem man sich gut gerüstet fühlt.
     
    Als neues Produkte wurde Microsoft Performance Point angekündigt. Wobei ich hier heute nicht wirklich verstanden haben, was dieses Produkt tut. Vielleicht bringen die nächsten Tage ja Aufklärung.
     
    Mein persönliches Lieblingsthema Unified Communications fand ebenfalls bereiten Raum. In einer Demo wurden die Möglichkeiten von Office Communication Server 2007 ausführlich gezeigt. Besonderen Wert legten die Sprecher auf VoIP und auf Videokonferenz in VGA-Qualität mit beliebig vielen Teilnehmern. Auch die enge Integration in Office und SharePoint der Präsenzinformationen war Thema.
     
    Einen praktischen Anwendungszweck für UC zeigte ein Video über eine Lösung aus Holland, bei der über die modernen Produkte von Microsoft Schulunterricht für Behinderte angeboten wird, die am regulären Unterricht nicht teilnehmen könne.
     
    Wer sich selber mit UC beschäftigen möchte, kanns ich auf der Konferenz das Betakit für den Office Communications Server 2007 mitnehmen. Wobei die Software auch als Public Beta im Netz verfügbar ist.
     
    Dem einen oder anderen dürfte auch die neue Programmatik im Bereich der Information Worker Kompetenz bekannt sein. Chris erwähnte die neuen Spezialisierungen. Ich möchte hier nicht auf die Details eingehen, da diese im Rahmen des Partnerprogramm bereits ausführlich kommuniziert worden sind.
     
    Interssant ist jedoch, dass es innerhalb der Information Worker Konferenz ein Programm geben wird, um Partner dabei zu untersützen, in für sie neuen Spezialisierungen aktiv zu werden. Hier wird es spezielle Trainings und Sonderkonditionen für Prüfungen geben.
     
    Ausführlich wurde auch auf die Desktop Deployment Planning Services eingegangen. Dahinter verbirgt sich ein Program, dass Teil der Software Assurance Benefits ist. Letztendlich finanziert hier Microsoft einen Teil der durch Partner beim Kunden erbrachten Dienstleistung. Offenbar wird dieses Programm bisher aus Unwissenheit zu wenig genutzt. Unter www.microsoftddps.com sind weitere Informationen zu finden.
     
    www.obacentral.com wurde als weitere wichtige Webseite genannt. Hier kann man sich über das Office Business Applications Programm informieren, welches dazu führen soll, dass Partner verstärkt Line of Business Anwendungen mit Office verzahnen. Letztendlich gehört auch diese Initative in die Kategorie Software + Services.
     
    Als nächstes kam Mike Sievert auf die Bühne. Er erläuterte vor allem den "optimierten Desktop". Die Kombination aus Vista, Security-Produkten und den Produkten aus der System Center Suite sollen die Kosten für die Verwaltung eines Desktops drastisch senken. Laut Analysen kostet ein Desktop pro Jahr zwischen 4600 und 5000 USD. Diese Kosten sollen sich durch die Optimierung auf 3000 USD senken lassen.
     
    Das Microsoft Desktop Optimization Pack (MDOP), dass exklusiv Kunden mit Software Assurance gegen entsprechenden Aufpreis zur Verfügung steht, ist bei dieser Entwicklung ein wichtiger Faktor. Ganz besonders SoftGrid ist die Komponente, die bei den Kunden sehr gut ankommt. Mit SoftGrid können Anwendungen virtualisiert werden und dann einzelnen Benutzern gezielt zur Verfügung gestellt werden. Das Ziel von Microsoft ist es, dass jedes Unternehmen, egal welcher Größe, nur noch ein Image für die Desktops benötig. In diese Image sind dann Vista, Office und andere Anwendungen enthalten, die alle Benutzer im Unterhmen benötigen. Andere Anwendungen werden gezielt für einzelne Benutzergruppen zur Verfügung gestellt. Da keine Software installiert wird, ist es so auch möglich, dass ein Anwender mit Office 2000 arbeitet, weil er vielleicht die entsprechenden Makros braucht, obwohl eigentlich Office 2007 auf dem Rechner installiert ist.
     
    Als neue Tools für Partner wurden Vista Business value assessment und Vista Hardware assessment 2.0 angekündigt. Letztere Software kann für bis zu 25.000 PCs in einem Unternehmen eine Analyse über das Netz fahren, welche Rechner Vista-tauglich sind und welche ausgetauscht werden müssen.
     
    Da ca. 60 Millionen PCs jedes Jahr mit illegalen Kopien von Windows ausgeliefert werden, ist der Schutz vor Piraten nach wie vor ein wichtiges Anliegen für Microsoft. Natürlich hat Microsoft ein Interesse daren, seine Rechte und Umsätze zu schützen. Interessant war für mich jedoch zu hören, dass auch viele Microsoft Partner gefordert haben, dass Microsoft härter gegen die Piraten vorgeht. Denn es ist natürlich schwierig als Anbieter von PCs gegen eine Konkurrenz zu bestehen, die Windows zwar auf den Rechnern installiert, dieses aber illegal, also ohne Kosten, tut.
     
    Daher wird Microsoft auch weiterhin die in Vista eingebauten Schutzmechanismen wie die Aktivierung oder die Überwachung von Systemdateien auf Manipulation ausbauen.
     
    Als letzter Speaker des Morgens folgte ein energiegeladener und aufgedrehter Steve Ballmer. Ganz im Gegensatz zum letzten Jahr schien er wieder ganz der Alte zu sein, als er zu Anfang erst einmal eine Runde durch das Publikum dreht und viele Hände schüttelte.
     
    Auch er bedankte sich bei den Partnern für das extrem gute Fiskaljahr 2007. Und wie schon in den Jahren zuvor versicherte er glaubhaft, dass ihm das liebste an seinem Job immer wieder die Interaktion mit den Partnern ist.
     
    Hatte Kevin Turner den Rückblick auf das letzte Jahr gemacht, so erläuterte Steve die Zukunft von Microsoft in den nächsten Jahren.
     
    Bei einer internen Analyse über die Zukunft der IT in den nächsten 10 Jahren, kam das Team mit einer Liste von 70 Trends zu Steve zurück, die jenseits der auf drei Jahren angelegten Roadmap von Bedeutung sein würden.
     
     Ohne im Detail auf die Liste einzugehen, wurde auch hier Software + Services als eine Überthema herausgearbeitet.
     
    Microsoft hat sich im Laufe der Jahre laut Steve Ballmer von einer Desktop zu einer Enterprise Company entwickelt. Nun kommt als weitere Komponente der Online-Bereich hinzu. Steve glaubt dabei nicht, dass alles zu 100 % in das Web wandern wird, da der lokale Client einfach weiterhin zuviele Vorteile bietet. Die Zukunft liegt in einer Mischform, bei der Anwendungen auf dem Desktop mit Services im Web zusammen arbeiten. Als Beispiel wurde hier Exchange 2007 genannt. Als Server kann es im Unternehmen oder im Weg gehostet werden. Es gibt mit Outlook einen "normalen" Windows Client. Aber mit Outlook Web Access gibt es einen reinen online Client, der auf AJAX und Java Script basiert. Und mit Outlook Mobile einen weiteren, der ein nicht-PC-Gerät unterstützt.
     
    Im Rahmen einer Demo wurde dann Silverlight als Tool für die Entwicklung von Software + Services vorgestellt. Besonders eindrucksvoll war die Demo mit diversen sehr flüssig laufenden HD Videos und die Umsetzung der Baseball Liga in den USA. Hier lohnt es sich wirklich, einen Blick in die Aufzeichnung der Keynote zu werfen, um die Sache zu verstehen.
     
    Als weiteres Beispiel wurde eine Integration zwischen Microsoft CRM und den bekannten Satellitenbildern aus Live Earth gezeigt.
     
    Im Bereich von Live gab es das Versprechen, dass alle Komponenten, die Microsoft selber hostet, so geöffnet werden, dass Partner sie problemlos in eigene Anwendungen integrieren können. Das Ziel dürfte sein, dass ähnlich wie auf dem Desktop oder bei den Servern gewisse Kernkomponenten von Microsoft geliefert werden, auf denen die Partner aufsetzen, um individuelle Lösungen zu erarbeiten.
     
    Insgesamt gesehen war ich beeindruckt, dass Microsoft seit der letzten Konferenz in Boston sehr stark an seiner Live und seiner Software + Service Strategie gefeilt hat. Inzwischen kommt die Strategie verständlich, schlüssig und nachvollziehbar rüber. Und zumindest in der Theorie ist nun auch die Rolle der Partner in der neuen Welt definiert.
     
    Trotz all dieser neuen Entwicklungen im Online Bereich, erwartet Microsoft nach wie vor massive Wachstumsraten in den klassischen Bereichen Desktop und Server. So ist davon auszugehen, dass sich im Rahmen der Online-Aktivitäten eher neue Geschäftsfelder auftuen, als dass diese die traditionellen komplett verdrängen.
     
    Für mich waren die Keynotes des heutigen Tages insgesamt ein sehr gelungener Auftakt, so dass ich mich auf die Keynotes der nächsten beiden Tage freue.
     
     

     



     

    Keynotes Dienstag Teil 1

    Hier der Ueberblick ueber die Keynotes vom ersten Tag. Diese sind alle ueber das Portal der WPC zu sehen.
     
    Mit 8000 Teilnehmern von Partnern und ca. 2000 Personen von Microsoft ist die Konfereny mit 10000 Teilnehmern komplett ausgebucht. Partner aus 130 Laendern nehmen Teil.
     
    Los ging es mit Allison Watson, die die drei Themen fuer die Konferenz praesentierte:
     
    Customer and Industry Value
    Compete to Win
    Partner Profitability
     
    Wie alle anderen Redner des heutigen Tages bedanke sie sich fuer den grossen Beitrag, den die Partner zum Erfolg im letzten Fiskaljahr beigetragen haben. Aufgrund der Bestimmungen in den USA durfen keine Zahlen bekannt gegeben werden, aber aus den Andeutungen habe ich geschlossen, dass auch das letzte Fiskaljahr wieder extrem erfolgreich fuer Microsoft war.
     
    Allison stellte dann ein von Microsoft unterstuetztes Programm zum Aufbau einer Waehlerregistrierung in Bangladesh vor. Einer der Beitraege unter dem Motto, wie Technologie von Microsoft die Welt veranedern kann.
     
    In den Keynotes Platz fand auch die Initiative Voices of Innovation sowie IAMCP. Allison erwaehnte die von IDC angefertigte Studie, nach der Partner, die mit anderen Partnern zusammenarbeiten, 5 % schneller wachsen als Einzelkaempfer. Und IAMCP beitet hier die Plattform, um solche Zusammenarbeit zu ermoeglichen. Auch die von IAMCP unterstuetzte Aktion "Women in Leadership" wurde erwaehnt.
     
    Als naechstes berichtete Kevin Turner von den Highlights des abgelaufenen Jahrs. Dazu gehoerte auch die Erfolgsmeldung, dass 2,5 Millonen Seats von Lotus Domino auf Microsoft Exchange und die Microsoft Plattform an sich migriert wurden. Das Ziel fuer dieses Jahr liegt bei 4 Millionen.
     
    Generell fand der Wettbewerb dieses Jahr wieder grossen Raum in den Keynotes. Spezifisch wurden hier die folgenden Firmen erwaehnt:
     
    Sun
    IBM
    Oracle
    SAP
    CA
    CISCO
    Symantec
    Apple
    Novell
    Red Hat
    Linux
    Google
     
    Aber wie Steve Ballmer auch betonte, moechte man sehr fair mit den Mitbewerbern umgehen.
     
    Doch zurueck zu Kevin Turner.
     
    Im letzten Jahr hatte er Vebesserungen fuer die Partner in fuenf Bereichen versprochen. Er vermeldete eine weitestgehend erfolgreiche Bilanz. Allerdings sieht er bei der Roadmap und bei der einheitlichen Betreuung der Partner weiteren Verbesserungsbedarf.
     
    Fuer das Jahr 2008 wurden der Launch der Produkte Windows Server 2008, SQL Server 2008 und Visual Studio 2008 am 27.2.2008 angekuendigt. Hier moechte Microsoft aehnlich wie mit Vista, Exchange 2007 und Office 2007 einen grossen, kombinierten Start durchfuehren.
     
    Grossen Raum fand auch das neue CRM Live, die gehostete Version von CRM. Partner koennen hier sehr leicht ihre eigenen Loesungen integrieren und so Geld verdienen. Die Preise wurden mit 44 USD fuer die Professional Version und mit 59 USD fuer die Enterprise Version kommuniziert. Dieser Preis gilt jeweils pro Benutzer pro Monat. Ich bin kein Experte in diesem Gebiet, aber das scheint ein vergleichsweise guenstiges Angebot zu sein.
     
    Generell nahm Live und die Vision "Software + Service" viel Raum ein in allen Keynotes. So soll Office Live vor allem fuer den Small Business Bereich ausgebaut werden. Partner koennen sich unter www.officelive.com/partner weitere Informationen besorgen.
     
    Vorgestellt wurden auch neue Tools im Partner Portal und fuer Microsoft intern, um Partner anhand von Schluesselwerten zu messen. Als Partner kann man hier seine eigene Performance mit der der anderen Partner in seinem Umfeld vergleichen und so ein Benchmarking erhalten, wie man im Markt steht. Wenn das funktioniert, wird das ein sehr interessantes Tool, da sich ein Benchmarking durch externe Berate in der Regel nur die ganz Grossen der Branche leisten koennen.
     
    Gleichzeitig wird die Verbesserung des Partnererfolgs fuer Microsoft intern zu einem wichtigen Faktor, um die verantwortlichen Manager in der Region zu messen. Somit ist sichergestellt, dass der persoenliche Erfolg der Mitarbeiter auch vom Erfolg der Partner abhaengt.
     
    Kevin Turner stellte auch die neue Vision von Bill Gates vor. Microsoft moechte die eine Firma sein, die den Digital Workstyle mit dem Digital Lifestyle verbiendet. Dabei gibt es vier Kerne innerhalb von MS: Desktop, Server, Entertainment and Devices, Software + Services.
     
    Die alte Vision vom PC in jedem Buero und in jedem Haus sieht Microsoft inzwischen zumindest in den entwickelten Laendern der Welt als erfuellt an.
     
    Als Beispiel fuer Compete to Win fuehrte Kevin noch die aktuellen Wachstumszahlen bei den Windows Servern an, die laut IDC seit kurzem die von Linux uebertreffen. Ausserdem hat er die Partner dazu aufgerufen, die Linux Domaenen Web Server und High Performance Computing mit Windows anzugehen, da die entsprechenden Technologien zur Verfuegung stehen.
     
    Am Ende betonte er nochmals die Bedeutung der Partner und gab uns auf dem Weg, dass wir uns gemeinsam mit Microsoft um die Belange der Kunden kuemmern muessen. Ausserdem betonte er sein Lieblingswort "Execution", also die Umsetzung der Strategie. Dieses wurde spaeter von Steve Balmer auch mit "Sell, sell, sell" uebersetzt. Ein Zitat von Kevin gefaellt mir in diesem Fall sehr gut.
     
    Strategy without Execution is Hallucination.
     
     
     
     
     
    July 09

    Freebies, Goodies, Giveaways

    Eine große Frage bei allen Teilnehmern ist jedes Jahr, was es denn dieses Mal für eine Tasche zur Registrierung gibt und was dort alles drin steckt.
     
    Nachdem in den letzten beiden Jahren eher nutzlose Taschen verteilt wurden, kam die diesjährige Tasche bei den Teilnehmern gut an. Sie dürfte auch längerfristig als Transportmittel für Notebooks geeignet sein.
     
    Vom Inhalt braucht man primär den Conference Guide. Mit diesem kann man offline seine Konferenz planen, was trotz aller online Tools manchmal die einfachste und schnellste Variante ist, um sich bei der Vielzahl der Angebote das passende zu suchen.
     
    Das andere wichtige Stück Papier ist das mit dem Armband, welches einem dem Zutritt zur großen Party am Donnerstag ermöglicht. Diesen Zettel sollte man also auf keinen Fall wegwerfen!
     
    Da man als Teilnehmer grundsätzlich unter totalem Information Overload leidet und man sich unmöglich alles ansehen kann, versuchen die einzelnen Gruppen von Microsoft und die Sponsoren / Aussteller mit möglichst ungewöhnlichen Aktionen auf sich aufmerksam zu machen. Und aus solchen Versuchen besteht der restliche Inhalt der Tasche.
     
    Neben den üblichen Flyern und CDs nehmen inzwischen die Gewinnspiele überhand. Hier eine kleine Auswahl:
     
    Smart
    Kawasaki Ninja
    Zune
    Kopfhörer
    Microsoft Office 2007 Ultimate
    Microsoft Vista Ultimate
    Microsoft xbox 360
    Nintendo Wii
    Palm Treo
     
    Interessant und für mich als Deutschen nicht so richtig nachvollziehbar: MS Finance bietet die Möglichkeit, sich mit einem echten Smart fotografieren zu lassen. Aber vielleicht wird das Auto gerade in USA Kult...
     
    So, Morgen geht es richtig los und dann kann ich auch endlich über die echten Inhalte der Konferenz und nicht nur über die Inhalte der Taschen bloggen.
     

    Deutsche Welcome Reception

    Die Deutsche Welcome Reception war in diesem Jahr besonders gut gelungen. Die grüße Terasse im Irish Pub bot eine gute Kulisse und auch das diesjährige Giveaway (eine schicke Windjacke) kam bei den Partnern sehr gut an.
     
    Robert Helgerth wies in einer kurzen Ansprache nochmals auf den deutschen Abend am Dienstag hin. Außerdem gab er einen Ausblick auf den morgigen Tag, an dem die Konferenz offiziell mit den Keynotes beginnt. Gleich am Anfang stehen mit Alison Watson, Steve Balmer und Kevin Turner drei besonders hochkarätige und wichtige Speaker auf dem Programm. Die Keynotes werden live im Internet übertragen und stehen bis 90 Tage nach der Konferenz online zur Verfügung.
     
    Die morgigen Keynotes werden sicher ein Highlight, denn gerade Steve schaffte es immer wieder, die Konferenz mit viel Energie zu starten. Bei der letzten Konferenz in Boston trat er leider erst am letzten Tag auf.
     
     

    IAMCP

    Als Mitgründer des deutschen Chapters der International Association of Microsoft Certified Partners, kurz IAMCP, möchte ich kurz auf diese Vereinigung eingehen.
     
    IAMCP ist ein Zusammenschluss von Microsoft Partnern aus unterschiedlichen Bereichen und Regionen. Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, eine Plattform für gemeinsame Interessen, Erfahrungsaustausch, Wissensvermittlung und Problemlösungen aufzubauen. Daher können sich die Partner im Markt und auch gegenüber Microsoft besser positionieren.
     
    Neben dem regen Informationsaustausch geht es vor allem auch darum im Team erfolgreicher zu sein. IAMCP ist bereits seit 1994 aktiv und feiert auf jeder der Partnerkonferenzen neue Erfolge.
     
    Teilnehmen kann jedes Unternehmen mit aktivem Status als Certified oder Gold Certified Partner.
     
    Um mehr über IAMCP zu erfahren, gibt es viele Möglichkeiten in Denver. So wird es in der Food Hall (Halle D) jeden Morgen reservierte Tische geben, wo sich der deutsche Vorstand als Ansprechpartner zur Verfügung stellt. Darüber hinaus gibt es von IAMCP einen Stand in der Expo Hall, der zu den üblichen Öffnungszeiten besetzt ist. Und auch auf dem deutschen Abend am Dienstag wird IAMCP einen maßgeblichen Anteil am Rahmenprogramm haben.
     
    Wer es nicht nach Denver geschafft hat, kann auch jederzeit über die Seite www.iamcp.de Kontakt aufnehmen. Schauen Sie auf jeden Fall einmal vorbei, wenn Sie Microsoft Partner sind. Es lohnt sich sicher.
     
    Und alle, die in Denver sind, sollten die vom lokalen Chapter zusammengestellten Informationen zur Stadt unter www.wpcdenver.com nicht verpassen.

    Partner Invitational Golfturnier

    Der wunderschöne Golfkurs Bear Dance vor den Toren von Denver war der Austragungsort des diesjährigen Partner Invitational Golfturniers.
     
    Es bot sich eine gute Gelegenheit, vor der Konferenze noch einmal ordentlich Sauerstoff und Sonne zu tanken.
     
    Wie immer kam auch das Networking nicht zu kurz, was vor allem durch unseren Deutsch / Schwedischen Flight bedingt war.
     
    Neben Marc Irmisch (Microsoft) und Stefan Brotzler (Datalog) war auch Per Werngren (IDNET) dabei. Per ist auch besser bekannt als der Präsident der weltweit tätigen International Association of Microsoft Certified Partners (IAMCP). Die Gespräche drehten sich daher vor allem um das Partnering der Partner untereinander, welches ja auch eines der Hauptthemen auf der diesjährigen Worldwide Partner Konferenz sein wird.
     
     
    July 08

    UC Party Red Rock

    Gleich die erste Party der Konferenz war ein Highlight. Die UC Truppe hatte zu einem Event in Red Rock eingeladen.
    Die Felsformation bot eine schöne Kulisse, um sich im lockeren Rahmen mit Microsoft und anderen Partner zum Thema Unified Communications auszutauschen.
    Ehrengast war Gurdeep Singh Pall, der das Team bei Microsoft in Redmond in seiner Funktion als Corporate Vice President leitet.
    Ich bin immer wieder begeistert, dass man auf solchen Events die Gelegenheit hat, auch mit dem Senior Management von MS ins Gespräch zu kommen.
    Abgesehen vom Business ist ein Trip nach Red Rock auf jeden Fall die Fahrt von 30 Minuten ab Downtown Denver wert.
    Wer also neben der Konfernz Zeit hat, sollte diese Felsformation auf jeden Fall in seine Ausflugspläne einbeziehen.

    UC VPP NSPI

    Die WPC geht für mich bereits heute mit vollem Programm los. Ein kompletter Tag UC VPP NSPI Summit steht auf dem Programm.
     
    Das ist eine Veranstaltung im Rahmen des Unificed Communications Voice Partner Program, wo wir Teil der Nationl Systemintergrator Partner Initative sind.
     
    Zumindest bin ich mir zu 90 % sicher, die Abkürzungen noch richtig im Kopf zu haben.
     
    Es ist schon erstaunlich, wie sich die WPC im Laufe der Jahre schleichend nach vorne verlängert hat. So war es bisher üblich, am Tag davor das eine oder andere Meeting zu haben. Inzwischen gibt es bereits 2 Tage vorher eine Unzahl an Events. Es ist also sehr zu empfehlen, dieses bei der Planung schon zu berücksichtigen. Man muss nur auf die Monitore in den Konferenzehotels schauen, um zu sehen, welche Menge an Veranstaltungen bereits heute stattfindet.
     
    Falls dann kein Event anliegt, kann man immer noch zum Golfturnier von IAMCP gehen, welches traditionell ebenfalls zwei Tage vor der Konferenz stattfindet.
     
    Hier muss ich offen zugegben, dass ich auf meinen Mit-Blogger Max Peter neidisch bin, der heute genau bei diesem Turnier unterwegs ist, während ich bereits in dunklen, wohl-temperierten Räumen sitze und die übliche PowerPoint-Schlacht über mich ergehen lasse. Aber Max sei es gegönnt, denn immerhin hatte er gestern Geburtstag. An dieser Stelle also noch ein fröhliches "Happy Birthday Max" von mir.
     
    Die Veranstaltung ist für mich ein weitere Beweis, dass Microsoft das Thema Unified Communications sehr, sehr ernst nimmt und sich extrem viel Business davon erhofft. Dementsprechend wird enorm viel Geld in die Produktentwicklung und in das Marketing investiert. Und als Partner freue ich mich darüber, dass gerade auch in die Partner-Initiativen nicht nur Geld sondern auch viel Zeit und technische Ressourcen investiert werden. Denn auch wir erhoffen uns vom Segment Unified Communications ein starkes Wachstum in den nächsten Jahren.
     
    Viele der Informationen aus der heutigen Veranstaltung werden auch auf der eigentlichen WPC in den Keynotes und den zahlreichen Breakouts behandelt. Somit bieten sich genügend Gelegenheiten, sich über das wichtige Zukunftsthema Unified Communications und wie Microsoft es gemeinsam mit seinen Partnern umsetzen wird, zu informieren.
     

    Willkommen zur WPC Denver

    Herzlich Willkommen zu meinem WPC Denver Blog.

    Mein Name ist Lars Riehn und ich bin geschäftsführender Gesellschafter der infoWAN Datenkommunikation GmbH.

    In diesem Blog werde ich in den nächsten Tagen meine persönlichen Erlebnisse auf der WPC schildern.

    Da ich diverse Einträge mobil von meinem Windows Mobile 6 Gerät erstellen werde, bitte nicht wundern, wenn hier und da die Formatierungen nicht perfekt sind.

    July 05

    Welcome

    Welcome to my WPC Live Space. Over the next few days I’ll be sharing my thoughts, photos  and experiences from the Microsoft Worldwide Partner conference. Joining me in blogging about the conference are other partners from around the world. Their blogs are available at Digital WPC.